Frischfutter

Animation einer Maus Der Trend der jüngsten Zeit in der Futterbereitung für Kleintiere geht immer mehr in Richtung Pellets. Die Hersteller versprechen eine optimale Versorgung mit Nährstoffen und sie sind zudem zeitsparend verfüttert. Was gerade bei größeren Beständen. z.B. für Züchter naheliegend ist. Aber ist dies artgerecht? Für mich sicher nicht. Es fehlen ganz klar Ballast- und Mineralstoffe. Diese Sorgen für eine natürliche Sättigung und halten die Darmflora wegen ihrer Feuchtigkeit auf Trab. Das merke ich ganz klar bei meinen Rennmäusen. Bekommen Sie mal einen Tag kein Frischfutter ist der Kot ziemlich hart. Außerdem finde ich es doch ziemliche öde, immer an dem selben gleich schmeckendem immer gleich aussehenden Zeug rumzuknabbern. Stellen wir uns doch mal vor, wir müssten dies Tag aus und Tag ein essen. Wenn man von Frischfutter spricht, dann meint man vor allem Salat, Gemüse und Obst. Aber es gibt auch viele Kräuter und Gräser die man Füttern kann. Das ist meist auch gesünder, als das gespritzte Gemüse oder Obst aus dem Supermarkt.Man kann bei seinem nächsten Spaziergang mal die Augen offenhalten und nach Löwenzahn, Klee, Gänseblümchen und Vogelmiere Ausschau halten. Aber Vorsicht, nichts von Straßenrändern oder Wiesen auf denen Hunde und Katzen verkehren, nehmen. Das Mitgebrachte auch immer gut waschen und schnell verfüttern. Dabei auf Giftpflanzen achten. Am besten kauft man sich einen kleinen Naturführer z.B vom KOSMOS-Verlag. Oder im Internet unter                                                    www.giftpflanzen.com

Selbst ernten

Man kann Gras, Vogelmiere und Petersilie auch selbst im Garten oder am Fenster züchten. Oder Löwenzahn der wild im Garten wächst füttern. Meine sind ganz wild auf Löwenzahn. Man sollte bei der Gabe von Obst auch ziemlich vorsichtig sein. Gerade Rennmäuse haben ja in ihrem natürlichen Lebensraum gar kein Obst zur Verfügung und ihr Darm ist darauf nicht ausgelegt. Deshalb sollte es nur ganz wenig sein.

Obst und Gemüse

Am besten Apfel, Banane und Beeren. Keine Zitrusfrüchte füttern. Der Säurengehalt ist viel zu hoch. Für Degus am besten gar kein Obst, da sie zu Diabetes neigen. Blattsalat ist auch sehr kritisch, da sehr viel gespritzt und auch kaum noch Nährstoffe drin sind. Und bitte keine Avocados. Diese können sogar den Tod durch Vergiftung verursachen. Öfter mal 'Einheimisches' auf dem Markt einkaufen. Den Unterschied merken die 'Kleinen' wie wir auch.