Verhalten

Rennmäuse sind sehr vitale und gesellige Tiere. Wenn du ihr Heim abwechslungsreich gestaltet hast, kannst du ihre Verhaltensweisen gut beobachten. Zu ihren Lieblingsbeschäftigungen gehört das Graben und das zerschreddern von Papprollen. Lustig ist es auch zu beobachten, wie sie in windeseile Küchenpapier in ihre Schlafecke zerren. Wichtig ist, ihnen immer etwas zum beschäftigen zu geben. Sonst langweilen sie sich schnell Es kommt schneller zu Streitereien. Daran denken: Rennmäuse können sehr hoch springen. Als ich meine Mäuse noch nicht lange hatte und nach Hause kam, hörte ich ein Scharren im Zimmer. Ich rannte zum Aquarium und sah nur Sandy. Silla wollte mal die Umgebung erkunden.Ich wurde panisch. Was machen? Sie hatte sich unter der Couch versteckt und war total verschreckt. Nach langem Zureden wurde Silla ruhiger. Da hatte ich die rettende Idee. Ich hatte eine große Stoffrolle. Rollen lieben sie ja. Dazu nahm ich die Transportbox. Die stellte ich an das eine Ende der Couch und die Rolle hinein. Jetzt brauchte ich noch ein wenig gedult. Endlich grabbelte Silla hinein. Ich hob die Rolle hoch und sie glitt in die Box. Daraus habe ich gelernt. Wenn ich weggehe, schaue ich immer noch nach, ob der Deckel auf dem Aqua liegt.

Info

Rennmäuse haben ihren eigenen Rythmus. Sie schlafen zwischen zwei und fünf Stunden und sind dann ungefähr genau so lange munter, egal ob Tag oder Nacht. Daher sollte man die Behausung nicht gerade im Schlafzimmer unterbringen, wenn man geräuchempfindlich ist.
Kontakt nehmen die Renner mit der Nase auf. Der Geruchssinn ist bei ihnen am Stärksten ausgeprägt. So werden die Mitglieder einer Sippe erkannt und freudig begrüßt. Sie putzen sich gegenseitig ausgiebig das Fell und stoßen dabei oft ein Fieben aus. Trommeln mit den Hinterbeinen bedeutet Gefahr oder aber auch gehört es zum Paarungsritual. Wenn man eine schnelle unbedachte Bewegung macht kann man beobachten, dass sie in windeseile in die sicheren Röhren verschwinden und mit den Hinterfüßen trommeln. Aufrechtes Stehen bedeutet, sie sichert ihr Heim gegen Eindringlinge ab. Bei spielerischen Kämpfen stellen sie sich auf die Hinterbeine und 'boxen' mit den Pforderfoten. Bei geschlechtsreifen Tieren, die die Rangordnung klären wollen, kommt es zum Besteigen des jeweils Anderen. Das machen auch die gleichgeschlechtlichen Partner so. Also nicht sonderlich darüber wundern. Bei Weibchen ist dann oft das Fell etwas nass und struppig, wenn sie 'heiß' sind.

silla und sandy machen einen streich